Fotografieren mit HARMAN RED 125 Redscale Film - Meine Erfahrungen
HARMAN RED 125 ist ein 35mm Redscale Film mit einem unverwechselbaren Charakter. Dieser Film eignet sich für Liebhaber der analogen Fotografie, die einen einzigartigen Look suchen. Je nach Belichtung liefert er warme Töne, die von tiefem Rot bis zu leuchtendem Orange reichen. Wenn Sie mit Farbe und Atmosphäre experimentieren möchten, ist dieser Film perfekt.
Über René Achenbach
René Achenbach ist ein leidenschaftlicher Fotograf mit Wurzeln in der Hochzeitsfotografie. Heute konzentriert er sich auf Event-, Hochzeits- und Theaterfotografie. Sein kreatives Highlight ist die Achenbach ARCHiTEKTUR, ein hauseigenes Projekt, das er seit 1989 entwickelt.
Was ist HARMAN RED 125 Film?
Harman Red 125 ist ein professionell veredelter Rotlichtfilm, der mit C41-Chemikalien entwickelt wurde. Der Film basiert auf der Phoenix-Emulsion und ist in DX-kodierten 36-Schuss-Kassetten enthalten. Dank seiner hohen Rot-Empfindlichkeit, dem klaren Filmträger und dem Fehlen einer Lichthofschutzschicht ist dieser Film perfekt für die Rotlichtfotografie geeignet. Mit einer flexiblen Empfindlichkeit von ISO 50 bis 400 können Sie mit der Belichtung experimentieren. Die Farbeigenschaften sind je nach Belichtung unterschiedlich stark ausgeprägt.
- Unterbelichtung - gröberes Korn, markante Schatten und tiefe Rottöne
- Normale Belichtung - normales Korn, weichere Schatten, gleichmäßige Orangetöne
- Überbelichtung - feineres Korn, helle und kontrastreiche Bilder, unterschiedliche Schattierungen


HARMAN RED 125 Redscale-Film verwenden
Rosenmontag in Köln – ein Tag voller Farben, Kostüme und guter Laune! Die perfekte Gelegenheit, um den brandneuen HARMAN PHOENIX RED 125 auszuprobieren. Mit meiner Canon EOS 30V und drei lichtstarken Zoomobjektiven (16-200mm f/2.8) machte ich mich auf den Weg, um die einzigartigen Momente dieses Tages auf Film zu bannen.
Der Film im Einsatz
Mit ihrer Empfindlichkeit von ISO 125 ist die HARMAN RED 125 perfekt für sonnige Tage geeignet, kann aber in schattigen Bereichen schnell längere Belichtungszeiten erfordern. Dank meiner lichtstarken Objektive konnte ich das leicht kompensieren. Sicherheitshalber hatte ich auch einen leistungsstarken Blitz in meiner Cullmann-Tasche. Im Gegensatz zu einem digitalen Sensor wird hier echtes Filmmaterial verwendet - ein Detail, das die analoge Fotografie besonders macht.


Belichtung und Charakteristik des Films
Schon beim Fotografieren merkt man die Ähnlichkeit zum PHOENIX 200: Der Film verlangt eine präzise Belichtung – fast wie ein Diafilm. Ich habe ihn standardmäßig auf ISO 125 belichtet und je nach Situation um eine halbe Blende nach unten korrigiert. Besonders wichtig ist eine korrekte Belichtung bei starkem Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen.
Bei Gegenlichtaufnahmen empfehle ich die Spotmessung, da das Korn sonst sehr ausgeprägt wird und die typischen warmen Orangetöne ins Bräunliche kippen.
Ein besonderes Detail: Auf manchen Bildern sind kleine weiße Punkte über die Fläche verteilt. Ich sehe das als ein charmantes Merkmal der analogen Fotografie – fast so, wie die blauen Punkte, die man vom PHOENIX 200 kennt. Akzeptieren Sie dies, es ist ein „Feature“, kein Fehler!


Digitalisierung und Nachbearbeitung
Das Scannen mit meinem Minolta Dimage Scan Elite 5400 verlief reibungslos. Ich habe die Negative mit einer Auflösung von etwa 24 Megapixeln gescannt und dann in Lightroom entwickelt. Das bedeutet, dass auch großformatige Abzüge möglich sind, ohne die Auflösung des Films zu überschreiten.
Fazit - die Erfahrung mit dem HARMAN Redscale Film
Der RED 125 ist ein spannender Film mit einem sehr eigenen Charakter. Wer mit ihm arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass präzise Belichtung der Schlüssel zu guten Ergebnissen ist. Bei idealen Lichtverhältnissen liefert er beeindruckende Farben und eine angenehme Körnung. Für Liebhaber analoger Fotografie, die einen einzigartigen Look suchen, ist dieser Film definitiv eine spannende Option!


